Die dritte Welle hat Intensivstationen wieder an die Belastungsgrenze gebracht. Die Karte zeigt, wo sich die Lage entspannt, wo Kliniken Engpässe bei den Intensivbetten melden und welche Standorte komplett ausgelastet sind, auch durch andere Notfälle.
Karte und Angaben basieren auf den Daten des DIVI-Intensivregisters. Alle Kliniken mit Intensivbereichen melden dem System ihre aktuellen Kapazitäten an Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit und wie viele COVID-19-Patienten sie behandeln, aber auch die Belegung durch andere Notfälle.
Karte und Dashboard spiegeln die akuellsten Meldungen der Klinikstandorte wider: Die Einfärbung signalisiert, ob alle der angebotenen Behandlungsmöglichkeiten (Intensivbetten: "high care", "low care", "ECMO") noch verfügbar sind (grau), die Kliniken in mindestens einem Bereich eine Auslastung oder begrenzte Kapazitäten melden (gelb) - oder, ob bereits sämtliche Intensivbereiche laut eigener Einschätzung ausgelastet sind (rot). Auch Intensivstationen von Kliniken, die keine Patienten mit COVID-19 behandeln, sind darunter.
Die Angaben der Bundesländer zu den COVID-19-Patienten kann sich an anderer Stelle von den Werten des DIVI-Intensivregisters unterscheiden - aufgrund unterschiedlicher Meldewege und anderer Datenstände. So verwendet das Land Berlin für sein Ampel-Frühwarnsystem eigene Zahlen.
Seit dem 3. August 2020 melden die Kliniken zusätzlich zu den aktuell zur Verfügung stehenden Intensivbetten eine Notfallreserve: Betten, die innerhalb von sieben Tagen betreibbar sind ("Reserve"). Bei den Meldungen der Kliniken gab es laut DIVI zum Teil fehlerhafte Abgrenzungen zu den sofort verfügbaren Betten ("Frei") - und damit Verzerrungen bei der Gesamtzahl ("insgesamt") und der Belegung.