Vortag | Fälle 7 Tage pro 100.000 | ||
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Die vierte Welle geht nahtlos in die fünfte über. Angesichts der Omikron-Variante ist die Zahl der Neuinfektionen deutlich gestiegen. Regional wurde die Marke von 1000 pro 100.000 Einwohner*innen innerhalb von sieben Tagen bereits wieder überschritten.
Bund und Länder hatten bereits im Dezember schärfere Maßnahmen beschlossen - als bundesweite Mindeststandards. Sie wurden nun bestätigt. So gelten die Kontaktbeschränkungen für private Treffen vorerst weiter. Auch der Zugang zur Gastronomie bleibt auf Geimpfte und Genesene beschränkt, zusätzlich sind nun Tests nötig. Zugleich werden die Quarantäne-Regeln gelockert.
Für Geboosterte, frisch doppelt Geimpfte und frisch Genesene gelten nun einige Ausnahmen: Sie müssen als Kontaktperson nicht in Quarantäne, und sie kommen ohne Test in Kneipen und Bars. In Clubs und Diskotheken kommt niemand, sie bleiben bis auf Weiteres geschlossen - zumindest für Tanzveranstaltungen, diese sind verboten.
Bund und Länder hatten sich bereits Anfang Dezember auf neue Corona-Regeln geeinigt: vor allem auf mehr Beschränkungen für Ungeimpfte. Zuvor war die „epidemische Lage von nationaler Tragweite“ am 25. November ausgelaufen und ein neues Infektionsschutzgesetz verabschiedet worden - mit neuen Regeln wie 3G am Arbeitsplatz oder in Bussen und Bahnen, aber insgesamt mit weniger Möglichkeiten.
Corona im Zeitvergleich: Wie heftig ist die aktuelle Welle? Vergleichen Sie aktuellen Werte mit den Meldungen genau einem Jahr - oder jeden beliebigen Zeitraum der Pandemie. Zum interaktiven Tool ->
Aktuell sind insgesamt rund Menschen nicht geimpft ( Prozent der Bevölkerung). Allerdings ist für etwa 4 Mio. Kinder bislang noch kein Impfstoff zugelassen. Damit bleiben insgesamt rund Ungeimpfte, für die das Impfen generell in Frage kommt ( Prozent).
Hinweis: Auf die ursprüngliche Darstellung eines Impfziels wird an dieser Stelle verzichtet. Das RKI hatte zuletzt im Juli 2021 wird eine Impfquote von 85 Prozent der 12- bis 59-Jährigen und 90 Prozent der ab 60-Jährigen empfohlen. Das Modell für diese Empfehlung berücksichtigt jedoch weder Omikron, noch das Boostern und auch nicht die aktuellen Impfmöglichkeiten für Kinder ab fünf Jahren. Laut RKI kann dieses Impfziel zurzeit nicht belastbar aktualisiert werden.
Wie kommen die Bundesländer voran? Wie hoch ist dort die Impfquote bei Jüngeren und Älteren? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich? Unser Impfmonitor zeigt weitere Details. Zum Impfmonitor ->
Wie kommen die Bundesländer voran? Wie hoch ist dort die Impfquote bei Jüngeren und Älteren? Wo steht Deutschland im internationalen Vergleich? Unser Impfmonitor zeigt weitere Details. Zum Impfmonitor ->
In Europa ist Omikron die dominierende Variante. Die Karte zeigt, wie hoch der Anteil der Omikron-Variante an allen sequenzierten Proben ist. Je höher der Anteil, desto dunkler die Fläche. Der Untersuchungszeitraum beträgt vier Wochen, weshalb der Omikron-Anteil aktuell wahrscheinlich noch höher liegt als abgebildet.
Hinweis: Die tagesaktuelle Übersicht des RKI zu den übermittelten Omikron-Fällen aus den Bundesländern wurde ab KW 4/2022 eingestellt, da Omikron seit KW 2/2022 die klar dominierende Variante ist.
Auf welchem Kontinent und in welchem Land dominiert welche Variante die Neuinfektionen. Wo Omikron längst vorherrschend ist. Die Details zur Verbreitung der Virus-Varianten ->
Wie sicher ist Ihr Antigenschnell-Test von zu Hause oder der im Testcenter verwendete? Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) untersucht regelmäßig durch Stichproben die Empfindlichkeit von in Deutschland angebotenen SARS-CoV-2-Antigentests. Die Ergebnisse zeigen mit welcher Wahrscheinlichkeit das Virus erkannt wird - bei sehr hohen, hohen und niedrigen Viruslasten. Bewertet wird auch die Gesamtsensitivität (total).
Die Belegung der Intensivstationen ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Viele Kliniken warnen, dass ihre Überlastungsgrenze erreicht sei. Wie viele Intensivbetten gerade frei sind, welcher Anteil durch Covid-19-Pantient*innen belegt ist, und wie viele andere Notfälle behandelt werden.
Der Klinik-Monitor zeigt die Lage in den Bundesländern und auf einer Karte, welche Intensivstationen freie Betten melden – und welche ausgelastet sind. Zum Klinik-Monitor ->
Mit Omikron steigen die Infektionen wieder in allen Altersgruppen. Es trifft vor allem Gruppen, die sozial besonders aktiv sind: Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Dies zeigt die tägliche Auswertung der altersabhängigen Inzidenzen bei den laborbestätigten Corona-Fällen.
Wie hoch ist die Inzidenz bei Kindern und Jugendlichen in Ihrer Gegend? Wann war welche Altersgruppe am stärksten betroffen? Die täglichen Altersinzidenzen im Zeitverlauf und auf einer interaktiven Karte. Zur detaillierten Auswertung ->
Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patient*innen je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen: Die Hospitalisierungsinzidenz ist seit der vierten Welle ein neuer Indikator für politische Maßnahmen.
Bund und Länder hatten sich auf einheitliche Schwellenwerte geeinigt, nach denen jedes Bundesland flächendeckende Mindestmaßnahmen verhängen soll. Durch neue schärfere bundeseinheitliche Regeln gelten bestimmte Maßnahmen aber nun bereits vor Überschreiten dieser Grenzen.
Hinweis: Gezeigt werden die aktuell vom Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Werte. Diese fallen systematisch zu niedrig aus.
Die aktuellsten RKI-Werte sind unterschätzt, da nur Hospitalisierungen berücksichtigt sind, bei denen eine Corona-Infektion in den vergangenen sieben Tagen beim örtlichen Gesundheitsamt registriert wurde.
Eine betroffene Person ist aber bei der Meldung der Infektion möglicherweise noch gar nicht oder nur leicht erkrankt und hat erst nach sieben Tagen einen schweren Verlauf. Zudem kommt es zu weiteren Melde- und Übermittlungsverzügen. Die RKI-Werte für den aktullen Berichtstag stellen so eine Mindestangabe dar.
Wie gut schützen Impfungen vor Covid-19? Welches Risiko besteht für Ungeimpfte, wegen Corona ins Krankenhaus zu kommen? Was bringt das Boostern? Die Grafik zeigt die wöchentlichen Inzidenzen der symptomatischen und hospitalisierten COVID-19-Fälle - nach Impfstatus und Alter.
Hinweis: Zur Darstellung des Impf-Effekts auf die Krankheitslast berechnet das RKI die Inzidenz sowohl der symptomatischen als auch der hospitalisierten COVID-19-Fälle unter grundimmunisierten Personen (geimpft), Personen mit Auffrischimpfung (geboostert) und Ungeimpften getrennt. Das heißt: Die Hospitalisierungen Ungeimpfter werden zur ungeimpften Bevölkerung ins Verhältnis gesetzt bzw. die von Geboosterten ins Verhältnis zur Bevölkerung mit Boosterimpfung.
Die Grafik zeigt, wie viele Menschen durch oder mit dem Coronavirus in Deutschland gestorben sind - in jeder Woche seit Anfang März 2020. In jedem der Fälle wurde SARS-CoV-2 nachgewiesen. Ob die Infektion direkt zum Tod beigetragen hat, ist in der Praxis bei Vorerkrankungen oft schwer zu bestimmen.
Die Reproduktionszahl sagt aus, wie viele Menschen ein bereits Infizierter durchschnittlich ansteckt. Ist der Wert größer als 1, breitet sich das Coronavirus immer schneller aus (rot) - unter 1 verlangsamt sich die Ausbreitung (grün).
1 23. März: Deutschland geht in den Lockdown.
2 6. Mai: Bundesregierung und Länder besiegeln Ende der bundesweit einheitlichen Beschränkungen.
3 Mitte Juni: Beim Fleischfabrikanten Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (NRW) infizieren sich mehr als 1500 Mitarbeiter.
4 November: Nach einem deutlichen Anstieg der Neuinfektionen gilt bundesweit zunächst ein "Lockdown light", der Mitte Dezember verschärft wird.
5 4. März: Bund und Länder beschließen Öffnungspläne. Doch die zweite Welle ist bereits in eine ditte übergegangen.
6 23. April: Die Bundesnotbremse tritt in Kraft – mit regionalen Lockdowns nach einheitlichen Regeln.
So verbreitet sich das Coronavirus innerhalb Berlins: Aus den zwölf Bezirken wurden bislang 0 bestätigte Fälle gemeldet. Die Zahl der Genesenen wird auf 0 geschätzt. Es gab bereits 0 Todesfälle.
Neuinfektionen - pro 100.000 Einwohner*innen
Hospitalisierungen - pro 100.000 Einwohner*innen
Intensivbetten-Auslastung - COVID-Patienten
Johns Hopkins University CSSE (internationale Daten von WHO, CDC (USA), ECDC (Europa), NHC, DXY (China), Risklayer/CEDIM am Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Meldungen der französischen und Meldungen der deutschen Behörden (Robert-Koch-Institut sowie Landes- und Kreisgesundheitsbehörden).
Karte erstellt mit Leaflet | © OpenMapTiles © OpenStreetMap contributors
Die Datenlage ist weltweit hochdynamisch. So kann es bei den Fallzahlen zu Abweichungen gegenüber anderen Darstellungen kommen. Die hier veröffentlichten Gesamtfallzahlen ("bestätigt", "genesen", "verstorben") für die Länder weltweit entsprechen dem Meldestand der Johns-Hopkins-Universität (JHU). Im Gegensatz zur JHU weist der Coronavirus-Monitor Überseegebiete von Ländern wie Großbritannien oder den Niederlanden aber getrennt aus.
Im Gesamtstand der Länder sind auch Korrekturen enthalten, die mit einer Berichtigung mehrere Tage in der Vergangenheit betreffen können. Dies kann zu Verzerrungen der Darstellungen führen (siehe Korrekturen).
Die Fallzahlen der deutschen Bundesländer und der Kreise basieren auf den offiziellen Meldungen der Landesbehörden (Ministerien sowie für den Infektionsschutz zuständige Landesämter) und den Meldungen des Robert Koch-Instituts (RKI). Sie veröffentlichen in der Regel jeweils einmal täglich zum gleichen Zeitpunkt diese Werte.
Der Gesamtstand für Deutschland beinhalt dagegen bereits Meldungen einzelner Kreise, die noch nicht vom RKI oder den Bundesländern veröffentlicht wurden. Dieser Unterschied zur Bundesländer-Summe wird in der Tabelle als „weitere Fälle bundesweit“ ausgewiesen.
Die Angabe der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden wird automatisch aus dem täglichen Meldestand berechnet. Für Deutschland wird dabei nur die Summe der Fälle berücksichtigt, die vom RKI und den Bundesländern als "bestätigt" gemeldet wurden – für alle Kreise und kreisfreien Städte am jeweiligen Tag bis 24 Uhr. Das RKI veröffentlicht seine Fallzahlen für den Vortag am frühen Morgen, sie werden auch im Coronavirus-Monitor dem Vortag zugeschlagen.
Bitte beachten Sie, dass sich der Wert der Neuinfektionen für Deutschland von der Tagesdifferenz der Gesamtfallzahlen unterscheidet. Diese Angabe der bislang "bestätigten" Fälle ist vorläufig. Sie kann sowohl Korrekturen als bereits auch aktuellere Stände einzelner Kreise beinhalten.
Zu einer besseren Bewertung der aktuellen Lage werden in der Ansicht "Neuinfektionen" sowohl auf der Karte als auch in der Tabelle die von RKI und Landesgesundheitsämtern gemeldeten Fallzahlen auf Wochenbasis gezeigt: absolut (nur Karte) und bezogen auf die Einwohner*innenzahl als 7-Tage-Inzidenz.
Ausreißer durch Korrekturen und Meldeverzüge - insbesondere an Wochenenden - werden durch die Wochenbetrachtung geglättet. Die Richtung der Entwicklung wird zusätzlich durch Trendpfeile visualisiert. Für diesen Wochenvergleich werden die Neuinfektionen der vergangenen sieben Tage mit denen der sieben Tage davor verglichen.
Die Zahl der Genesenen basiert für Deutschland, die Bundesländer und Kreise im Wesentlichen auf offiziellen Schätzungen - wie die des RKI, da hierzulande keine Meldepflicht für das Ende einer Erkrankung besteht. Die Werte werden nicht nur gerundet dargestellt, sondern stehen teilweise in den Rohdaten (Kreise) nur gerundet zur Verfügung. Auf eine Darstellung sogenannter aktiver Fälle wird insbesondere aufgrund der unterschiedlichen Datenqualität (meldeplichtige Fallzählung vs. Schätzung) verzichtet.
International sind die Meldungen zu Genesenen nur bedingt vergleichbar. Einige Länder veröffentlichen keine offiziellen Zahlen, andere nur unregelmäßig. Aufgrund dieser groben Meldelücken werden für alle Länder außerhalb Deutschlands Schätzwerte nach eigener Berechnung veröffentlicht.
Die Schätzung orientiert sich nach Abzug der Todesfälle an diesen üblichen Annahmen: 80 Prozent der Infizierten haben milde Verläufe und genesen nach 14 Tagen. Und 20 Prozent müssen ins Krankenhaus, hier dauert die Genesung durchschnittlich 28 Tage. Dieser Anteil der Hospitalisierten schwankt in der Realität abhängig vom Ort und Zeitpunkt der Pandemie. Stichproben zeigen jedoch eine gute Annäherung an das Meldegeschehen bei diesen Annahmen.
Mit dem Regler lässt sich der zeitliche Verlauf der Pandemie darstellen – seit dem 27. Januar 2020, an dem der erste Fall in Deutschland gemeldet wurde. Alle dargestellten Werte vergangener Tage entsprechen in der Regel dem letzten Meldungsstand des jeweiligen Tages um 23.59 Uhr (MESZ). In Ausnahmefällen werden diese Meldestände rückwirkend korrigiert (siehe Korrekturen).
Nachträgliche Korrekturen bei den Gesamtfallzahlen können zu Verzerrungen bei der Darstellung der Neuinfektionen führen - in extremen Fällen für ganz Europa und auch in der weltweiten Darstellung. Wir sind deshalb bemüht, bei großen offiziellen Korrekturen eine Landes die gemeldeten Werte auch rückwirkend zu berichtigen.
Frankreich hat Zahl der laborbestätigten Fälle am 20. Mai 2021 um 348.846 Fälle nach unten korrigiert. Grund: Mehrfach nacheinander positiv geteste Personen wurden zuvor als mehrere Fälle gemeldet. Diese falsche Zählweise wurde berichtigt - die offiziell täglich gemeldeten Fallzahlen jedoch nicht rückwirkend. Wir haben das Minus deshalb auf den betroffenen Zeitraum (ab 27. Dezember 2020) verteilt – im Verhältnis zu den ursprünglich gemeldeten Infektionszahlen.
Die Türkei meldet seit dem 10. Dezember 2020 deutlich höhere Gesamtfallzahlen - und hat an diesem Tag 1.184.132 Fälle nachgemeldet (siehe offizielle Coronavirus-Tabelle der türkischen Regierung). Wir haben deshalb die nachgemeldeten Fälle auf alle Tage vor der Korrektur aufgeteilt, abhängig vom jeweiligen Meldestand bis dahin. Hintergrund: Die türkische Regierung soll monatelang nicht die Zahl der Infektionen veröffentlicht haben, sondern nur die Zahl der Infizierten, die Symptome entwickelten und behandelt werden mussten.
Schweden musste 27. August 2020 gravierende Korrekturen vornehmen: Die Zahl der Infizierten um ca. 3700 Fälle nach unten berichtigt. Als Grund gab die schwedische Behörde für öffentliche Gesundheit fehlerhafte Testkists an, die in zwei Großlaboren verwendet worden waren. Diese hätten zu falschen Positiv-Bescheiden geführt.
Die britische Regierung veröffentlicht die Meldungen seit dem 3. Juli 2020 nach einer anderen Methodik, um Doppelzählungen zu vermeiden. Aufgrund dieser Änderung wurde die Gesamtzahl der bislang gemeldeten Fälle für ganz Großbritannien um 30.302 nach unten korrigiert. Dadurch ist die Zahl der Neuinfektionen für ganz Europa an diesem Tag im Minus. Am 31. Januar 2022 hat Großbritannien erstmals auch jene Personen ausgewiesen, die sich wiederholt mit dem Coronavirus infiziert haben. Deshalb sind an dem einen Tag über 800.000 vermeintliche Neuinfektionen dazugekommen – tatsächlich hatten sich diese Personen aber irgendwann innerhalb der letzten ein bis zwei Jahren infiziert.
Spanien hat am 25. Mai 2020 seine offizielle Zahl der Todesfälle wegen Doppelzählungen um 1918 Fälle nach unten korrigiert. Das führt an diesem Tag zu einem rechnerischen Minus für ganz Europa.