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Coronavirus-Monitor

Was der Coronavirus-Monitor zeigt

Die Karte zeigt, wie sich das neue Coronavirus Sars-CoV-2 verbreitet hat - mit extra Ansichten für Deutschland, Europa oder der ganzen Welt. Dabei werden die offiziell von den deutschen und internationalen Behörden gemeldeten Fälle als Kreise dargestellt (Bubble Map) - in drei Unterteilungen: bestätigt (rot), wieder gesund (grün) und Todesfälle (schwarz/grau). Je größer der Kreis, desto größer ist die Fallzahl.

Bei den bestätigten Fällen handelt es sich um sämtliche bislang gemeldeten Fälle in dem jeweilgen Land oder Bundesland. In dieser Gesamtzahl sind auch die Infizierten enthalten, die wieder als gesund gelten - also von einer Erkrankung genesen oder wieder frei vom Coronavirus sind. Auch die Todesfälle sind Teil des Gesamtwerts aller bestätigten Fälle.

7-Tage-Trend der Neuinfektionen

Für Deutschland, Europa und die Welt wird jeweils eine Rangliste dargestellt und die Entwicklung in einem Diagramm visualisiert. Dabei kann die Ansicht gewechselt werden: zwischen den "Gesamt-Fallzahlen" bislang und den "Neuinfektion" pro Tag. Hier werden alle bestätigten Fälle der vergangenen sieben Tage betrachtet - und die Entwicklung mit Trendsymbolen bewertet: Von "steigend" bis "keine Neuinfektionen". Dabei vergleichen wir den Durchschnitt der letzten sieben Tage mit der Berechnung vom Vortag.

Verdopplungszeit als Ergänzung zum Trend

Zusäzlich wird in dieser Ansicht für jedes Land/Bundesland die Verdopplungszeit angegeben. Das ist die Zeit, in der die Zahl der bislang bestätigten Infektionen auf das Doppelte ansteigen würde - je höher der Wert, desto langsamer breitet sich das Coronavirus aus. Wir berechnen Sie auf Grundlage des Anstiegs innerhalb der letzten sieben Tage. Dadurch werden Ausreißer innerhalb der Woche - z.b. durch weniger Meldungen an Wochenenden - ausgeglichen.

Das Coronavirus im Zeitverlauf

Zudem lässt sich der zeitliche Verlauf mit einem Regler auch auf der Karte darstellen. Dabei ändern sich auch die Ranglisten für jeden Tag - seit der Ausbreitung des Coronavirus' in Deutschland. Alle dargestellten Werte sind der letzte Meldungsstand des jeweiligen Tages um 23.59 Uhr (MESZ).

JHU-Datensammlung als internationale Quelle

Grundlage für die Darstellung außerhalb Deutschlands ist die Datenerhebung des Center for Systems Science and Engineering (CSSE) der Johns Hopkins University (JHU). Die Wissenschaftler tragen Daten von internationalen Behörden für sämtliche betroffene Länder zusammen - von WHO, CDC (USA), ECDC (Europa), aber auch von regionalen Quellen.

Hochdynamische Datenlage - auch in Deutschland

Die Datenlage ist weltweit hochdynamisch. So kann es bei den Fallzahlen zu Abweichungen anderer Darstellungen und Meldungen kommen. Die hier veröffentlichten Gesamtzahlen für Länder weltweit - auch für Deutschland - entsprechen dem Meldestand der Johns-Hopkins-Universität. Die Zahlen der deutschen Bundesländer orientieren sich an den offiziellen Meldungen der Landesbehörden.

Die deutschen Bundesländer melden zum Teil nur einmal täglich. Aufgrund der Meldeketten kann es dabei zu Unterschieden und Verzögerungen zu anderen Meldungen kommen - insbesondere zu denen auf lokaler oder Kreisebene. Die Differenz zwischen Gesamtstand für ganz Deutschland und der Summe der Meldestände der Bundesländer wird in der Tabelle als „nicht zugeordnet“ ausgewiesen.

Unterschiede zu den Zahlen des RKI

Die Meldungen der Bundesländer werden täglich auch mit den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) abgeglichen. Das RKI ist in Deutschland federführend bei der zentralen Datensammlung zum Coronavirus. Das Meldesystem hinkt aber hinterher, da das RKI täglich die Fallzahlen veröffentlicht, welche die regionalen Gesundheitsbehörden bis zum Ende des Vortags elektronisch übermittelt haben.

Auch die offiziellen Angaben der Bundesländer sind natürlich verzögert: Es können vor Ort längst bereits bestätigte Fälle bekannt sein, welche die übergeordneten Behörden noch nicht erreicht haben. Und die tatsächliche Zahl der aktuell Infizierten liegt deutlich höher: Testergebnisse sind verzögert und es gibt wahrscheinlich große Testlücken. Insbesondere bei Menschen mit schwachen oder kaum ausgeprägten Symptomen dürften Infektionen vorerst unentdeckt bleiben. Zudem ist die Inkubationszeit zu beachten.

Keine einheitliche Meldung für Genesene

Die Zahl der Genesenen („wieder gesund“) ist als Mindestwert zu betrachten, da hier im Gegensatz zu bestätigten Infektionen mit dem Virus und entsprechenden Todesfällen keine Meldepflicht besteht. Die Gesamtzahl orientiert sich an den Situationsberichten des Robert-Koch-Instituts (RKI) für ganz Deutschland. Auch hier wird der Teil der Fälle, die bisher nicht einem Bundesland zugeordnet werden konnten gesondert als ausgewiesen („weitere Fälle bundesweit“).

Ob jemand von einer COVID-19-Erkrankung genesen beziehungsweise frei vom Coronavirus Sars-CoV-2 ist, lässt sich mit einem Freitest bestimmen. Dafür sind laut RKI zwei Abstriche aus dem Nasen- und Rachenraum nötig, die 24 Stunden auseinander liegen. Als genesen kann ein Patient nach Angaben der RKI-Experten frühestens zehn Tage nach den ersten Symptomen gelten.

Dies erklärt einen Teil der zeitlichen Verzögerung bei den Meldungen der Bundesländer. Besonders heterogen ist die Datenlage zu den Genesenen bei den Kreisen und kreisfreien Städten: Einige weisen die Zahl in Einzelmeldungen präzise aus, andere Behörden überhaupt nicht. In den Einzelkarten für Bundesländer wird deshalb auf die Darstellung der Genesenen verzichtet.

Offizielle Quellen für Deutschland

Die Fallzahlen für Deutschland spiegeln mindestens den täglich veröffentlichen Stand des Robert-Koch-Instituts (RKI) wider. Um die Karte möglichst aktuell zu halten, nutzen wir weitere Informationen.

Von folgenden Landesbehörden erhalten wir zusätzlich regelmäßig Fallzahlen oder fragen diese ab:

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